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„Voraus-

setzungen“

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©  2011–2017 Horst Laser

 

 

 

 

 

Um in den Besitz eines staatlichen Befähigungsnachweises zur Durchführung pyrotechnischer Handlungen in Theatern oder vergleichbarer Einrichtungen oder Abbrennen von Feuerwerken zu kommen, bedarf es des Besuches eines staatlichen oder staatlich anerkannten Grundlehrganges. Sie können auch "nur" eine Prüfung vor der zuständigen Behörde ablegen. Sie werden aber sicher schon erfahren haben, wie schwer es ist, eine Prüfung ohne Vorbereitung zu bestehen.

 

Wenn Sie dann im Besitz eines amtlichen Befähigungsnachweises sind, verlangt der Gesetzgeber, dass Sie vor Ablauf der fünfjährigen Gültigkeit einen Wiederholungslehrgang absolvieren.

 

Bei den von uns angebotenen pyrotechnischen Lehrgängen handelt es sich um staatlich anerkannte Lehrgänge gemäß § 32 der ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz.

 

Was müssen Sie tun, um an einem Grundlehrgang für Theaterpyrotechniker oder Höhenfeuerwerker teilnehmen zu können?

 

Sie müssen bei der für Ihren Wohnort zuständigen Behörde (i. d. R. Gewerbeaufsicht), bei  der Sie dann auch den amtlichen Befähigungsnachweis beantragen müssen, eine

 

Unbedenklichkeitsbescheinigung

          

beantragen und dem Lehrgangsträger spätestens vor Beginn des Grundlehrganges vorlegen. Ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung ist eine Teilnahme nicht möglich.       Da die Ausstellung der Bescheinigung zwischen 5 und 8 Wochen dauert, sollten Sie diese unbedingt rechtzeitig beantragen (sie hat eine Gültigkeit von 1 Jahr).

          

Desweiteren müssen Sie mindestens 15 Beteiligungen an pyrotechnischen Handlungen in Theatern oder vergleichbaren Einrichtungen (für Theaterfeuerwerker) oder 26 Beteiligungen an Höhenfeuerwerken (für Höhenfeuerwerker) nachweisen. Darum sollten Sie sich rechtzeitig um die Mitarbeit bei Ihnen bekannten Pyrotechnikern mit Befähigungsnachweis bemühen.

 

Desweiteren verlangt der Gesetzgeber vom Lehrgangsträger, dass spätestens 14 Tage vor Beginn des Lehrganges die Lehrgangsunterlagen dem Teilnehmer zur Verfügung stehen müssen. Um dieses zu ermöglichen, müssen Sie spätestens 4 Wochen vor Beginn des Lehrganges die Teilnehmergebühr entrichtet haben. Zahlungen, die später Eingehen, können daher für die Teilnahme nicht mehr berücksichtigt werden, da ein rechtzeitiger Erhalt der Unterlagen nicht mehr garantiert werden kann.

 

 

Was müssen Sie tun, um an einem Wiederholungslehrgang teilnehmen zu können?

 

Für die Teilnahme an einem Wiederholungslehrgang müssen Sie nichts weiter tun, als sich vor Ablauf von 5 Jahren, in der Regel der Gültigkeit Ihres Befähigungsnachweises, für den Wiederholungslehrgang anzumelden, rechtzeitig eine

 

Unbedenklichkeitsbescheinigung

 

beantragen (diese muss spätestens bei Lehrgangsbeginn vorgelegt werden, ohne ist eine Teilnahme leider nicht möglich, so verlangt es die zuständige Behörde, welche meine Lehrgänge anerkannt hat) und rechtzeitig die Teilnehmergebühr entrichten.

 

 

Bei Bedarf können die Teilnehmer an dem Wiederholungslehrgang auch den Ordner mit den aktuellen Gesetzen und Vorschriften käuflich erwerben, da viele ältere Unterlagen sicherlich nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Bei Interesse sollten Sie Diesen mit der Anmeldung bestellen.

 

Abschluss

Nach Eingang aller benötigten Unterlagen und bestandener Prüfung erhält der Teilnehmer ein Fachkundezeugnis, mit dem man bei der zuständigen Behörde alle weiteren Schritte einleiten kann.

 

Seminarentgelt

Es ist nach schriftlicher Bestätigung und gemäß Rechnungslegung zu zahlen. Für die Lehrgänge wird keine Mehrwertsteuer ausgewiesen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bei nicht rechtzeitiger Zahlung des Entgelts kann der Teilnehmer von der Teilnahme am Lehrgang ausgeschlossen werden.

 

Unterlagen

Nach Eingang der Teilnehmergebühr für einen Grundlehrgang (die Plätze werden in der Reihenfolge der Zahlungseingänge vergeben) erhalten Sie einen Ordner mit den Lehrgangsunterlagen. Diese sollten Sie mehrfach lesen, aber nicht auswendig lernen.

 

Absage

Bei zu geringer Teilnehmerzahl behalten wir uns vor, Lehrgänge abzusagen. Bereits entrichtete Lehrgangsgebühren werden dann auf Wunsch auf den nächsten Lehrgang übertragen oder zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche für den Teilnehmer bestehen nicht.

 

Rücktritt

Bei einem Rücktritt von der Anmeldung bis zu 4 Wochen vor Beginn des Lehrganges wird eine Bearbeitungspauschale von 20 % des Lehrgangentgelts fällig. Bei einem späteren Rücktritt bis zu 14 Tagen vor dem Lehrgangsbeginn werden 50 % des Lehrgangsentgelts fällig, danach das gesamte Lehrgangsentgelt. Der Rücktritt ist schriftlich an die Anmeldeadresse zu richten.

 

Haftung/Versicherung

Die Teilnahme am Lehrgang erfolgt auf eigene Gefahr. Für Personen-, Sach- und Vermögensschäden im Zusammenhang mit der Durchführung des Lehrgangs übernimmt der Lehrgangsträger keine Haftung. Unberührt bleiben etwaige Versicherungsansprüche gegen die zuständige Berufsgenossenschaft des Betriebes, bei dem der/die Lehrgangsteilnehmer/in beschäftigt ist.

 

Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Berlin.

 

 

 

Alle Lehrgänge sind nach § 11 Berliner Bildungsurlaubsgesetz als berufliche Weiterbildung anerkannt